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Wie wird Whisk(e)y richtig getrunken

Wie wird Whisk(e)y richtig getrunken?

1. Das richtige Glas 


Die wohl bekanntesten Whisk(e)ygläser sind die sogenannten Tumbler, Glasbecher mit dickem Boden und großer Austrittsöffnung. Diese Gläser mögen toll aussehen oder einen „männlichen“ Eindruck erwecken zum Verkosten von Whisk(e)y allerdings sind sie aus zwei Gründen denkbar ungeeignet. Einerseits wird Whisk(e)y bei Zimmertemperatur (allerdings ist zu bedenken, dass es sich bei dieser Angabe um ein altes schottisches Landhaus handelt; also ca. 18 Grad Celsius) getrunken, falls man also tatsächlich einmal einen kalten Whisk(e)y serviert bekommen sollte, kann man ihn in einem Tumbler schlecht mit den Händen wärmen. Andererseits geht durch die große Öffnung viel Aroma verloren, was insbesondere bei einem nicht intensiven Lowland ärgerlich ist. Ein Glas mit einem dünnen Glasboden und einer Verjüngung der Austrittsöffnung kann als universell gelten. Ein Deckel schützt das Aroma noch besser, falls der Whisk(e)y längere Zeit steht. Das Glas sollte ebenfalls einen Stil haben, da dadurch vermieden wird, dass der Whisky durch den ständigen Kontakt der Hand mit dem Glas übermäßig erwärmt wird.


2. Verkostung 


Farbe 
Als erstes wird die Farbe geprüft indem das gefüllte Glas gegen das Licht gehoben wird. 
Duft 
Als nächstes erkundet man den Duft indem die Nase wortwörtlich tief in das Glas gesteckt wird.
Körper 
Schwenkt man das Glas etwas und lässt den Whisk(e)y im Glas rollen, bilden sich Flüssigkeitsstreifen am Glas. Fließen diese schnell und leicht zurück wird von einem leichten ansonsten von einem schweren Körper gesprochen.
 
Geschmack
Schließlich nimmt man einen Schluck, benetzt die gesamte Mundhöhle und schmeckt den Whisk(e)y. 
Abgang (Nachklang)
Da fast alle Whiskies beim Schlucken zu anderen Geschmacksnoten führen, ist darauf zusätzlich zu achten.

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